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Philosophie

Die Natur ist in ihrer Vielfalt unendlich- und doch versuchen Menschen seit Jahrhunderten sich nur einer Seite der Natur anzunehmen. Dabei braucht der Mensch genau wie die Natur seine Vielfältigkeit. 
Von der einseitigen Milchviehwirtschaft ist der Biberhof inzwischen hinaus gewachsen, hin zu einer breit gefächerten Nutzung. Sei es um der Eintönigkeit der immer selben Arbeit zu entkommen, oder um die Vielfalt der Natur zu nutzen. Wir haben entschlossen uns dieser Vielfältigkeit anzunehmen und hinzugeben. 

Ein Schwerpunkt der Arbeit am Biberhof betrifft immer noch die Milchviehwirtschaft. Doch die Freiheit eines Bauern ist unendlich. Und so beschäftigen wir uns mittlerweile mit dem Anbau von Kartoffeln, verschiedensten Getreidearten wie Dinkel, Hafer, Roggen und Gerste, dem Anbau von diversen Ölfrüchten, wie zum Beispiel Leinsamen und Leindotter die direkt am Hof zu wertvollen Speiseölen weiterverarbeitet werden, der Haltung verschiedenster Hühnerrassen, und Freilandschweine, der Bienenzucht, dem Kräuter und Erdbeeranbau,  und der Produktion vielfältiger Senfe. 

So bunt wie unsere Felder, ist nun auch unser Leben. Es ist ein Genuss für die Seele Ringelblumen zu pflücken, es ist eine Wohltat Kräuter zu riechen, die Buntheit der Felder zu betrachten, es ist ein Genuss für den Gaumen, mit eigenem Fleisch, eigenen Eiern, eigenen Kartoffeln, eigener Milch, selbst produziertem Mehl, Speiseöl und Senf zu kochen, abgerundet von Erdbeeren oder einem original Biberhofa-Likör.  -  es ist wie es ist: vollkommene, einzigartige, wilde und wundersame Natur. 

Biologisch.

Bereits Leos Eltern trafen 1995 die Entscheidung den Biberhof fortan biologisch zu führen. Die biologische Bewirtschaftung eines Hofes verlangt nach viel Leidenschaft und Arbeitswillen. Anstatt den leichten Weg zu gehen und synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel einzusetzen, beschäftigen wir uns mit der richtigen Fruchtfolge, gesunden Boden, Förderung von Nützlingen,  Mischkulturen  und der Stärkung der Pflanzen mittels Homöopathie. Dass wir im Stall versuchen die Gesunderhaltung unserer Tiere mittels Homöopathie zu erreichen ist selbstverständlich.  Ein Lebensmittel soll zum Leben dienen, nicht als bloße Nahrung. Biologisch arbeiten heißt die Natur in ihrer Vollkommenheit zu schätzen und zu schützen.

Ethisch.

Der Zeitpunkt an dem biologisch zur Selbstverständlichkeit geworden ist, ist zum Glück bereits da. Dass über den biologischen Anbau hinweg eine weitere Moral tritt, ist noch nicht selbstverständlich: der ethische Umgang mit unserer Natur. Wir alle teilen uns die Ressourcen dieser Welt. Dieser Ansatz bedeutet auch dankend zu nehmen was die Natur uns gibt und ihr das zu lassen, was sie selbst braucht. Nicht nur der ethische Umgang mit dem Vieh am Hof, auch die Akzeptanz gegenüber den Erträgen der Natur ist ein wichtiges Grundkonzept für sämtliche Arbeiten am Biberhof. Ob es darum geht einen Freiluftstall für unsere Schweine zu bauen, den Honig den Bienen in der Kälte selbst verbrauchen zu lassen oder Produkte nicht das gesamte Jahr über lieferbar zu machen- ethisch arbeiten, heißt im Einklang mit der Natur zu sein.

Nachhaltig.

Die Idee eines nachhaltigen Betriebes, ist die Idee einer Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder. Als Bauern sind wir dazu verpflichtet, dieser Welt nicht zu schaden und ihren Erhalt für die Zukunft zu sichern. Schonend mit den Energien der Erde umzugehen, führt uns zur Nutzung einer Photovoltaikanlage für unseren Strom, zur Nutzung einer Solaranlage für warmes Wasser und zur Nutzung einer Hackschnitzelheizung für Wärme im Haus. Die Wärme aus Sonne und Holz ist erneuerbar und unendlich. Sie zu verwenden bedeutet einen altruistischen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Nachhaltig arbeiten, heißt unseren Kindern Zukunft schenken.